Computermäuseverein

Damit das Internet nicht zur Falle wird

Google 

Die Suchmaschine Google gehört mittlerweile zu jedem Gerät dazu. Ein Tor zu allen Antworten im Netz - nur leider nicht immer so sicher, wie es sein soll. Falsche Suchbegriffe, kleine Rechtschreibfehler oder zweideutige Suchbegriffe führen oft zu unseriösen, verstörenden oder kindergefährdenden Seiten. Viele Seiten sind zwar in der Suchmaschine gesperrt, doch häufig gelangt man über die Umwege "Bildersuche" wieder auf diese Inhalte. Generell gilt: Google ist NICHTS für kleine Kinder!!

Hier ein paar Ratschläge dazu:

  • Kleinere Kinder sollten entsprechende Kindersuchmaschinen nutzen, wie z.B. blinde-kuh.de oder franFinn.de ! Am besten legen Sie diese gleich als Startseite fest.
  • Wenn Ihre Kinder ins "Google-Alter" kommen, zeigen Sie ihnen am Anfang, wie sie die Suchmaschine nutzen können. Setzen Sie sich daneben hin, bis Sie merken, dass die Kinder das Medien sicher verwenden können.
  • In Google sollten Sie den "SafeSearch-Filter" verwenden, um "explizite" Inhalte zu sperren. (Anleitungen finden Sie hier direkt bei Google Support...)
  • Reden Sie mit Ihrem Kind offen über die Gefahren und dass es Ihnen diese Inhalte sofort zeigen soll. Auf keinen Fall sollte es weiterklicken und sich mit diesen Inhalten näher beschäftigen.

Youtube

... gehört mittlerweile zu einer der beliebtesten Online-Video-Plattformen für Groß und Klein. Selbst Firmen nutzen dieses Portal professionell für Werbung und Firmendarstellung. Vor allem bei Gamern ist Youtube beliebt, um sich selbst darzustellen oder Anleitungen zu holen.
Leider führen auch hier viele Begriffe zu unseriösen Inhalten oder verlinken auch andere Portale. Auch die vorgeschaltete Werbung ist nicht immer kindgerecht, ebenso wie die am Ende angezeigten "weiteren Vorschläge". So passiert es ganz schnell, dass Ihr Kind vom Zeichentrickfilm zum Kriegsfilm oder Porno geführt wird.

Unser Tipp hier:

  • Sehen Sie sich vor allem mit jüngeren Kindern die Inhalte GEMEINSAM an, damit Sie sofort reagieren können, wenn verstörende Inhalte gezeigt werden.
  • Aktivieren Sie den "eingeschränkten Modus" in den Einstellungen, um anstößige Inhalte zu sperren (Eine Anleitung finden Sie hier wiederum beim Google Support)
  • Machen Sie sich und Ihr Kind mit den Funktionen "Nutzer sperren/Nutzer melden" vertraut, um im Falle eines Falles richtig und schnell reagieren zu können.
  • Nutzen Sie bei kleinen Kindern die Alternative YoutubeKids oder den Kika-Player.
  • Denken Sie immer dran: 100% sicher gibt es nirgends. Daher besser hinsehen als wegsehen!


Mehr zu diesem und anderen Themen finden Sie in der Broschüre 
"Leitfaden zum sicheren Umgang mit den Neuen Medien".